Stimmtraining

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Laute Sprechstimme ohne Anstrengung und ohne Heiserkeit

Du willst besser gehört und verstanden werden? Lauter sprechen lernen.

Sicherlich kennst Du in Deinem Umfeld einige Menschen, die eine starke und selbstbewusst klingende Stimme haben. Sie können mit ihrer Sprechstimme einfach den ganzen Raum füllen und das auch noch mit Leichtigkeit. Oft sind diese Menschen obendrein auch noch erfolgreicher und geschätzter. Was machen sie nun anders?

Im Internet kursieren Theorien, dass man sich nur entspannen muss und seine Resonanzräume „richtig“ verwenden soll. Schlechte Nachricht: Es wird nicht klappen. Wer so etwas schreibt, kann niemals einen Saal mit 2000 Menschen ohne Mikro füllen. Und schon gar nicht, Dir beibringen wie Du Dein Stimmvolumen wirklich erweitern kannst.

laute Sprechstimme

Lass uns von vorne beginnen, damit Du schon heute Fortschritte machen kannst und kraftvoller und überzeugender klingst.

Dein Charakter, Deine Stimmung spiegeln sich in Deiner Stimme wieder. Das hat viel mit Deiner Körperspannung zu tun, vor allem im unteren Bauchbereich. 

Teste Dich selbst: Dein Gemütszustand beeinflusst Deinen Atem.

Je sicherer, je selbstbewusster Du Dich fühlst, je überzeugter Du von Deiner Botschaft bist, desto tiefer geht Dein Atem. Hier spielt Entspannung auch eine wichtige Rolle. 

Durch bewusste Atmung kannst Du all Deine stimmlichen Ziele steuern. Aber aufgepasst: Du darfst beim Sprechen niemals aktiv einatmen. Die Luft kommt von alleine rein, denn wir Menschen funktionieren wie ein Blasebalg. Das klappt auch bei sehr langen Sätzen.

Atme doch mal ein langes, stimmloses S aus. Bis Du nicht mehr kannst. Dann lasse los und Du wirst sehen, die Luft kommt ganz von alleine rein. 

Wie hängt Atemtechnik mit Stimmvolumen zusammen?

Nun fasse Dich an Deinen unteren Bauch. Noch tiefer. Dort, wo Dein Schambeinknochen aufhört. Und nun sage ein starkes, langes W. 

Was passiert? Wenn Du unten nicht verspannt hast, wird sich genau der Teil bewegen. Im besten Fall nach innen. Versuch es nun noch stärker. Wirklich nur den Konsonanten. Nicht „Weh“ sondern W. 

Schau: Das war überhaupt nicht belastend für Deine Stimme. Und obwohl es eben nur ein Konsonant war hattest Du gleich viel mehr Volumen in Deiner Stimme. Nun kannst Du es mit „Wo“ probieren.

An dieser Stelle eine kurze Pause: Wenn es Dir schriftlich ein wenig zu theoretisch wird, dann hole Dir jetzt Dein kostenloses Video Tutorial. Ich zeige es Dir praktisch, sodass alles leicht und logisch für Dich wird. 

Du möchtest ein praktisches Video Tutorial?
Dann trage Dich gleich hier ein:

8 Tricks für Deine ausdrucksstarke Stimme

Nun wird Dir eines klar: Wenn Du einfach nur locker und entspannt bist und sowieso eher dazu neigst zu nuscheln oder leise und verhaucht zu sprechen – Dann nützt es nicht irgendwelche Resonanzräume abzuklopfen und zu erspüren. Du brauchst so richtig Aktivität in Deinem Körper. Von nichts kommt auch nichts.

Die Aktivität kommt aber nicht von Deiner Kehle direkt, sondern von der unteren Bauchmuskulatur, vom Zwerchfell, auch von Deiner Zwischenrippenmuskulatur. Die Bedingung dafür ist eine optimale Atemtechnik. 

Mache die Übung gerne noch einmal und atme dafür absichtlich falsch hoch. Sauge die Luft richtig rein. Nun wirst Du feststellen, dass beim stimmlosen S, und später auch beim W der untere Bauch nicht mitmachen will. Der Effekt mit Deinem Stimmvolumen bleibt aus.  

Resonanzräume und Lautstärke

Was haben aber nun die sogenannten Resonanzräume auf sich?

Im Brust- und Kopfbereich befinden sie sich. Wenn Du sprichst kannst Du dort Vibration wahrnehmen. Du wirst aber nur geringe Fortschritte machen, wenn Du Dich nur „hineinspürst“. Wirklich bedienen kannst Du sie nur mit Deiner „Körperstütze“, also mit der eben erwähnten Aktivität von ganz, ganz unten. Du kannst sogar Deinen Beckenboden dazu verwenden, aber dazu später mehr in meinen Videos.

Wenn Du schon etwas fortgeschritten bist, dann kannst Du Deinen Klang mit Hilfe Deiner Zungenposition fokussieren. Das braucht aber sehr viel Übung, Bewusstsein für Deine Zungenmuskulatur und ein großes Ziel. Als klassische Sängerin brauche ich diese Technik um über ein Orchester singen zu können. Aber auch: Damit die Stimme schön klingt.

Lauten Deine Ziele also: Ein schönerer Klang beim Sprechen oder ein größeres Publikum zu erreichen, dann schau Dir hier die weiteren Blogs an. Bedenke: Wenn Deine Sprechstimme schöner klingt (wir werden Schönheit in der Stimme noch definieren), dann wirst Du als Persönlichkeit ganz anders wirken und alles was du über Deine Sprache vermitteln möchtest erscheint in ein besseres Licht. 

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